AufRuhr – Die Wandelkonferenz (Essen)

Wann:
15. September 2017 – 17. September 2017 ganztägig Europe/Berlin Zeitzone
2017-09-15T00:00:00+02:00
2017-09-18T00:00:00+02:00
Wo:
Essen

AufRuhr – Die Wandelkonferenz
15. bis 17. September im Bürgerhaus Oststadt in Essen (Ruhr)

Eine gemeinsame Konferenz von Transition Town – Essen im Wandel, WissenSchaffenWandeln und dem Transition Netzwerk DACH für alle Aktiven und Interessierten am ökologisch, sozialen Wandel unserer Gesellschaft und Wirtschaft auf lokaler Ebene.

Programm & Anmeldung siehe https://aufruhr.transitiontown-essen.de/

Die Workshop-Phasen (vgl. Zeitplan weiter unten) beinhalten jeweils einen Workshop aus den folgenden Themensträngen:

  • WIRtschaften
  • AufRuhr in der Stadt
  • Gemeinsam – mit Verwaltung und Politik – regional und in Europa
  • Gemeinsam Praxis machen
  • Gemeinsam kreativ sein und entspannen
  • Gemeinsam in Gruppen arbeiten, leben und feiern

Programmübersicht (als PDF) – Wir werden die Übersicht in Kürze aktualisieren, sodass ihr erkennen könnt zu welchen Themensträngen die jeweiligen Workshops gehören und wann sie genau angeboten werden. Im Folgenden gibt es erstmaleine Auflistung unserer Angebote:

 

UNSERE WORKSHOPS

Solawi Workshop In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden zuerst in einem Vortrag eines langjährigen Praktikers, was SoLaWi genau ist und warum man das machen könnte. Nach einer Fragenrunde können wir dann alle gemeinsam an konkreten Fragen erarbeiten, wie SoLaWi in Essen weiter entwickelt werden kann. Jede*r mit Interesse an regionaler Ernährung ist herzlich willkommen. (deutsch)

Community supported agriculture (CSA) translation is following (course language german)

We (don’t) care?! Sorgearbeit im Zentrum einer Postwachstumsgesellschaft. Wirtschaft ist Produktion, Lohnarbeit und der Finanzmarkt – oder? Nein: Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, eingeschlossen Kochen, Putzen, Waschen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen diskutieren wir die Rolle von Sorgearbeit für Postwachstum. Wie wird Care zum Zentrum des Wirtschaftens? Wie können wir das Unsichtbare Sichtbar machen? (deutsch)

Care in a Society of Degrowth translation is following (course language german)

Degrowth in Bewegung(en) Im Rahmen des Workshops bieten wir die Gelegenheit, verschiedene soziale Bewegungen kennenzulernen und über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu diskutieren. Wie können Brücken zwischen verschiedenen Bewegungen gebaut werden? Wie können wir gemeinsame Projekte, Aktionen und Kampagnen für ein gutes Leben für alle entwickeln? Grundlage des Workshops ist das Buch und Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“. (deutsch)

Degrowth in Movement(s) translation is following (course language german)

Solarkocherbau Mit einfachsten Materialien werden eigene Trichter-Solarkocher gebaut oder an Gemeinschaftskochern mitgearbeitet. An den Kochern kann die Wirkung des Sonnenlichtes gut demonstriert werden. Sie sind leicht und tragbar und können (fast) überall hin mitgenommen werden, um mit Hilfe von Sonnenlicht zu kochen. Michael Bonke weiß, welche Gerichte sich gut für solche Kocher eignen und welche Zubereitungszeiten einzukalkulieren sind. Er geht auf die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Solarkocher-Modelle ein und knüpft mit seiner Arbeit an die Themen Nachhaltigkeit, Energiewende und Weltgerechtigkeit an. (Material ist vor Ort, Einweckgläser mit Klemmen als Kochgefäße sind aber willkommen) Workshop: Michael Bonke www.solargourmet.de (englisch/deutsch)

Solarcooker translation is following (course language english/german)

Haltbarmachen von Lebensmitteln Am Beispiel der Herstellung von Sauerkraut wollen wir Euch mit traditionellen Techniken zur Haltbarmachung vertraut machen und auch über weitere Möglichkeiten dazu berichten. Jede(r) kann ein Gurkenglas voll Kraut mit nach Hause nehmen. (Material ist vor Ort, leere Gurkengläser sind aber willkommen) Workshop: Judith Schanz, Susanne Wiegel, Michael Bonke (deutsch)

Preserving Food translation is following (course language german)

Was gehört zur Moderation? In diesem Workshop geht es um das Vorher und Nachher, die Ablaufplanung und das Aufnehmen mit allen Sinnen! Eingebracht werden theoretisches Wissen, verschiedene Übungen und Erfahrungen aus zahlreich durchgeführten Moderationsseminaren der Referentin. Workshop: Dagmar Günther (deutsch)

Content of Hosting translation is following (course language german)

Wertschätzend kommunizieren Wir kommunizieren ständig – mit uns selbst, mit anderen Menschen, mit unserer Umwelt. Und alles, was wir denken und reden, wirkt. In diesem Workshop machen wir Übungen zum achtsamen Kommunizieren und zur Selbsterfahrung. Workshop: Elke Scheffer www.elke-scheffer.de (deutsch)

Appreciative communication translation is following (course language german)

Fließendes Geld Alle Wirtschaft scheint nur noch dem Geld zu dienen. Finanzwelt und Gemeinwohl wirken wie zwei unvereinbare Gegenpole. Doch Geld wurde von Menschen erdacht und seine Funktionsweise kann auch von Menschen geändert werden. Warum also führt unser Geldsystem zu krankhaftem Wachstumszwang? Wie sähe eine Geldordnung aus, die den Menschen dient? Und wie finden wir zu neuen Wegen? Steffen Henke erläutert leicht verständlich die Fehlkonstruktionen unseres gegenwärtigen destruktiven Geldsystems und wie alternative Lösungen im Sinne von Mensch, Tier und der Natur aussehen. Er freut sich vor allem auf die Fragen der Gäste! Workshop: Steffen Henke www.neuesgeld.net (deutsch)

Curreny translation is following (course language german)

Ökodorf in Essen-Werden In Essen-Werden, am schönen Kanonenberg, möchte der Architekt Dieter Michael auf seinem Privatgrundstück das erste Ökodorf in Essen errichten. Zwanzig völlig autarke Wohnwagons sollen dort Platz finden, um in der Gemeinschaft ohne Auto und ohne versiegelte Flächen gemeinsam artgerechte Kleintierhaltung und autonome Versorgung unter Biolandstandart als landwirtschaftliche Einrichtung zu praktizieren. Doch die Hürden in Politik und Verwaltung sind hoch, denn das Gelände befindet sich baurechtlich im Außenbereich der Stadt und unterliegt damit dem § 35 Baugesetzbuch. – Dieter Michael berichtet von seiner Idee, den bereits erfolgten Gesprächen mit der Stadtverwaltung sowie Landwirtschaftskammer und seinen weiteren Planungen; immer mit dem Ziel viele weitere Verbündete für das Ökodorf in Essen-Werden zu finden. Workshop: Fr 15.9. zwischen 17 und 18.30 Uhr (1,5 Std). Dieter Michael (deutsch)

Ecovillage in Essen-Werden translation is following (course language german)

Leitfaden für die kollaborative Zusammenarbeit von Gruppen: In dem Workshop wird ein Leitfaden für die kollaborative Zusammenarbeit von Gruppen, basierend auf Prinzipien, Abläufen und Rollen vorgestellt und ausprobiert. Dieser ist eine Schatzkiste für die produktive Zusammenarbeit in Transition Initiativen. Rahmenbedingungen, die Menschen brauchen, damit sie gut und konstruktiv zusammenarbeiten können. Vortrag und eine oder mehrere kürzere oder längere Übungen: Gesa Maschkowski (deutsch)

Manual for collaborative work in groups translation is following (course language german)

Nachhaltige Nachbarschaft ist ein Workshopkonzept und ein Handbuch, das ressourcenschonendes und gleichzeitig kostensparendes Verhalten im Alltag leicht macht. Nachbarn oder Freunde begeben sich gemeinsam an diese Aufgabe und betrachten die fünf Themenbereiche Energie, Wasser, Ernährung, Konsum und Mobilität. Damit möglichst viele Nachbarschaftsgruppen entstehen können, möchten wir gemeinsam überlegen, mit welchen Strategien Nachbarn erfolgreich angesprochen und aktiviert werden können, unsere unterschiedlichen Erfahrungen austauschen und Vorschläge formulieren, die es Multiplikator*innen erleichtern, „Nachhaltige Nachbarn“ zu gewinnen. Workshop: Susanne Wiegel, Ulrike Langer, Maren Precht, Sophie Gnest (deutsch)

Sustainable Neighbourhood translation is following (course language german)

Ein „Tag des guten Lebens“ (Buen Vivir) in jeder Stadt? Wie können Demokratie und sozialer Zusammenhalt, Zeit- und Raumwohlstand und nicht zuletzt Umweltschutz in unseren Städten gefördert werden? Wie lässt sich urbane Resilienz in einer Zeit der „multiplen Krise“ stärken? Als Taktgeber und Katalysator einer solchen progressiven Transformation in Richtung Nachhaltigkeit findet in Köln seit 2013 einmal jährlich ein „Tag des guten Lebens“ statt. Ermöglicht durch eine unkonventionelle Allianz von Zivilgesellschaft, Institutionen und Anwohnern lässt dieser Tag die Stadt zum Gemeingut werden, wobei jede Straße von der jeweiligen Straßennachbarschaft selbstverwaltet und im Sinne des guten Lebens umgestaltet wird. Im Workshop wird der Transformationsansatz hinter dieser Initiative und die Lehren aus dem empirischen Realexperiment, vor allem im Bezug auf die Spannungsfelder der lokalen Transformation (Teilhabe, Vielfalt, Geld…) erläutert. Inwiefern lässt sich ein solches Konzept auf andere Städte übertragen? www.tagdesgutenlebens.de, Workshop: Davide Brocchi (deutsch)

“Day of the good Life” (Buen Vivir) in every city? translation is following

Transition-Forschung: Brücken schlagen für die Transformation zur Nachhaltigkeit. In dem Workshop geht es darum, Strategien zu identifizieren wie nachhaltige Denk-, Handlungs- und Organisationsweisen in zivilgesellschaftlichen Nischen (SoLaWis, Repair-Cafes, Verbrauchergemeinschaften, Bürgerkraftwerke, Tauschringe, sharing-Ansätze etc.) in lokale Governance-Prozesse eingebettet werden können. Wir sprechen über Fragen und Antworten, die sich aus Empirie und Praxis ergeben, um aktuelle Möglichkeiten und Grenzen der Verknüpfung von Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik/–verwaltung auszuloten. Sollte eine kritische Masse gelungener Beispiele in den Workshop eingebracht werden, könnten diese in einer gemeinsamen Veröffentlichung sichtbar gemacht werden. Workshop: Markus Egermann, Norbert Rost (deutsch/englisch)

Transition Research: Building bridges for a sustainability transition translation is following

Essbare Stadt. Wir gestalten eine konkrete Utopie! Die Idee einer essbaren Stadt, in der die Nahrungsmittelproduktion direkt in der Stadt und im Stadtraum stattfindet, in der mensch sprichwörtlich den Apfel am Straßenrand pflücken kann, ist ine radikale Umkehr des Stadtbilds und der urbanen Gemeinschaft der europäischen und nordamerikanischen Städte. Doch viele Elemente einer solchen essbaren Stadt sind gar nicht neu bzw. in den Metropolen in anderen Teilen der Welt Normalität. Gemeinsam wollen wir einen Blick darauf werfen, wie eine essbare Stadt aussehen könnte und welche Akteur*innen und konkreten Schritte es zur Umsetzung dieser Utopie in Deutschland und Europa braucht. Die essbaren Stadt erlaubt es uns neben der Lebesnmittelversorgung und Ökologie auch alternative Konzepte von Mobilität und Gemeinschaft umzusetzen. www.wissenschaffenwandeln.de; Workshop: Jörn Hamacher (deutsch/englisch)

Edible City. We create a concrete utopia! translation is following

Wohnen ist ein Menschenrecht. Lecture Screening mit Fotos und Videos zu aktuellen Wohnkämpfen in Berlin mit dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers. Warum steigen an vielen Orten die Wohnkosten? Wie können sich Städtebewohner_innen gegen die unsozialen Entwicklungen wehren, bezahlbaren Wohnraum erhalten, Zwangsräumungen verhindern? Ob Mietwohnung oder kleine Gewerbeeinheit – die Menschen sind nicht mehr gewillt, dem Austausch der Bevölkerung tatenlos zuzusehen. Es entstehen Hausgemeinschaften von Mieter_innen, engagierte Nachbarschaften und neue solidarische Stadtteilinitiativen. Auch stellt sich die Frage nach Alternativen zum privatwirtschaftlich organisierten Wohnungsmarkt. Workshop: Matthias Coers www.zweischritte.berlin (deutsch)

Dwelling is a Human Right. translation is following

Fläming Kitchen Wir freuen uns riesig die Volksküche Fläming Kitchen für unsere Konferenz gewonnen zu haben. Hier könnt ihr mit Lust und Laune über das gesamte Wochende mitschnibbeln und helfen. Mehr Infos zum Konzept gibt es bei Wam Kat unter  www.wamkat.de/vokue

Fläming Kitchen translation is following (food has its own language)

 

Vinyasa Yoga für inneren und äußeren Wandel. Yoga bringt Veränderung auf körperlicher und emotionaler Ebene. Der Atem schafft dabei die Verbindung zwischen Körper und Geist. Die Yogapraxis dient nicht nur der Entspannung, sondern auch der körperlichen, emotionalen und spirituellen Sammlung und Ausrichtung. Die Integration in den Alltag führt zu einem persönlichen Wandel und wirkt sich wiederum auf den Umgang mit der eigenen Umwelt aus. Daher ist Yoga wunderbar geeignet für Menschen, die die Welt zum Guten wandeln wollen. Die Stunde ist für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Bitte bequeme Kleidung und wenn möglich eine eigene Yogamatte (alternativ eine rutschfeste Unterlage) mitbringen. Workshop: Bianca Binzer (deutsch/englisch)

Vinyasa Yoga for inner and outer change. (Bring your own mat and comfortable clothes) translation is following


Rahmen- und Zeitplanung

Freitag

  • 14.00 Uhr Ankunft, Registrierung und Offenes Kennenlernen
  • 16.00 Uhr Begrüßung
  • 17.00 Uhr Workshop-Phase I
  • 18.30 Uhr gemeinsames Abendessen
  • 20.00 Uhr Abendprogramm

Samstag

  • 9.00 Uhr Gemeinsamer Start
  • 9.30 Uhr Workshop-Phase II
  • 11.15 Uhr Workshop-Phase III
  • 12.15 Uhr Mittagsessen
  • 15.00 Uhr Workshop-Pase IV
  • 16.30 Uhr Markt der Möglichkeiten
  • 18.30 Uhr Abendessen
  • 20.00 Öffentlicher Vortrags von Rob Hopkins

Sonntag

  • 9.30 Uhr Gemeinsamer Start
  • 10.00 Uhr Bar Camp
  • 11.45 Uhr Abschlussrunde
  • 13.00 Uhr Mittagsessen
  • 14.00 Uhr Aufräumen und Abreise
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