Großes Transition Netzwerk D/A/CH Treffen & (Un-)Konferenz

Liebe Transition-Aktive, liebe Transition-Interessierte,

  • „Degrowth und REconomy: Wie gestaltet sich eine zukunftsfähige (lokale) Wirtschaft?“
  • „Teamwork – Wie Initiativen erfolgreich (zusammen)arbeiten“ und
  • „In Transition – Welche Themen und Strukturen braucht es, um kraftvoll wahrgenommen zu werden?“

das sind die drei Leitthemen unserer fünften Transition (Un-)Konferenz.

Das folgende Programm unten gibt diese Themen in – wie wir finden – eindrücklicher Weise wieder.

 

Von daher freuen wir uns sehr auf Euch – und auf ein tolles Netzwerktreffen!

 

Euer Orga- und Moderationsteam

Vanessa, Michelle, Stephanie, Gerald, Gerd, Gesa, Marcus, Matthias & Karin

Programm

Freitag, 03.10.2014

Uhrzeit

Thema

Referent*innen

ab 12.30 Uhr

Ankommen & Registrieren (Foyer oben)

14.00 -18.30 Uhr

REGIONALTAG und u.a. parallele Vorträge & Workshops & Mitgliederversammlung

14.00 – 18.30 Uhr

REGIONALTAG in der Halle

Vielfältige Initiativen präsentieren ihre Projekte und Aktivitäten an Ständen und mit Präsentationen auf der Bühne; u.a. mit folgende Themenständen:

  • Erdforen

  • Bürgerblütenstand

  • Konsensspiel

  • Essbare Stadt

  • Dragon Dreaming

  • Leihgemeinschaften

  • Solawi

  • Zentrums des Wandels

  • Repair-Café

  • BraveHearts Filmverleih

  • uvm…..

Moderation auf der Bühne:
Marcus Kampmeier (Transition Trainer; TT Bielefeld)

Zahlreiche Referent_innen der jeweiligen Initiativen

14.00 – 15.30 Uhr (parallel Regionaltag)

Vortrag “Cradle to Cradle”

Christoph A. Meixner (Cradle to Cradle, Göttingen)

14.00 – 15.30 Uhr (parallel Regionaltag)

Workshop “Transition Streets”

Reinhold Poier (TT Bielefeld, Projektleiter Garten & Transition Streets)

14.00 – 15.30 Uhr (parallel Regionaltag)

SoLaWi-Netzwerk

N.N.

16.00 – 17.30 Uhr

(parallel Regionaltag)

Vortrag “Oui-Share”

David Weingartner (Oui-Share Connector, München)

16.00 – 17.30 Uhr

(parallel Regionaltag)

Vortrag “Spiritual Entrepreneurship”

Axel Meyer (CEO Taoasis, Detmold)

16.00 – 18.30 Uhr

(parallel Regionaltag)

Mitgliederversammlung

Mitglieder Transition Netzwerk e.V.

18.30 – 19.30 Uhr

Abendessen

19.30 – 20.00 Uhr

Auftaktveranstaltung

Gerd Wessling (Vorstand Transition Netzwerk e.V. & TT Bielefeld) & das  Orga-Team

20.00 – 21.30 Uhr

Film – “Der große Demokrator”

Frieder Krups (Filmverleih BraveHearts, Köln)

21.30 – open end

Get together

Feiern, sich kennen und wiedersehen

 

Samstag, 04.10.2014

Uhrzeit

Thema

Referent*innen

07.00 – 08.00 Uhr

Qi-Gong

Horst Nosowski

08.00 – 09.00 Uhr

Frühstück

09.00 – 09.30 Uhr

Gemeinsamer Start in den Tag

Einstimmung

Programmvorstellung

Michelle Platt (TT Regensburg) / Matthias Wanner (Transition Trainer, Wuppertal)

09.30 – 11.15 Uhr

Workshop-Sequenz 1

Vortrag & Workshop “Die Transition-Bewegung”

Matthias Wanner (Transition Trainer) & Gesa Maschkowski (Transition Trainerin)

Einführung in das Thema Regionalgeld am Beispiel der BürgerBlüte in Kassel”

Thomas Staude (Bürgergeld e.V.; TT Kassel)

Dem Wandel Kraft geben – tiefenökologische Impulse für die Transition Town Bewegung (Teil 1)

Horst Nosowski & Ina Kluger (Süstedt)

Transition Theater – Partzipatives Theater für die Transition Bewegung?!

Dominik Werner (Transition Theater, Marburg)

Postwachstums-Ökonomie

Steffen Lange (Konzeptwerk neue Ökonomie, Leipzig)

The Art of Hosting – Gruppen, in denen sich alle wohl fühlen und mit den Ergebnissen zufrieden sind

Frieder Krups (Filmverleih BraveHearts & Facilitator, Köln)

11.15 – 11.45 Uhr

Pause

Uhrzeit

Thema

Referent*innen

11.45 – 13.30 Uhr

Workshop-Sequenz 2

Vortrag & Buchvorstellung “Glücks-Ökonomie – Wer teilt, hat mehr vom Leben” (OEKOM-Verlag)”

Annette Jensen (Autorin u.a. “Glücks-Ökonomie & Journalistin, Berlin)

Einführung in Essencia Life Design (ELD): Freudvoll und organisch ein konviviales Wir entwickeln!

Dennis Heydrich (Hannover) & Günther Bucksteeg (Velbert)

Dem Wandel Kraft geben – tiefenökologische Impulse für die Transition Town Bewegung Teil 1

Horst Nosowski & Ina Kluger

Den Wandel kommunizieren

Gesa Maschkowski (Transiton Trainerin, Bonn)

Fairnopoly: Genossenschaft 2.0

Timo Büdenbender (Fairnopoly, Berlin)

13.30 – 15.00 Uhr

Mittagspause

15.00 – 16.00 Uhr

KEYNOTE & Workshop

Vortrag (Englisch; mit Flüsterübersetzung)“Transition International”

Ben Brangwyn

(Mitgründer Transition Network aus Totnes)

Solidarische Ökonomie, Regionalforen und Transformation”

Dagmar Embshoff & Lioba Kucharczak

(Forum Solidarische Ökonomie e.V.)

16.00 – 16.30 Uhr

Pause

16.30 – 19.00 Uhr

OPEN SPACE

Open Space (Themenvorschläge & Workshops werden aus der Teilnehmerschaft eingebracht)

Moderation:

Marcus Kampmeier (TT Bielefeld, Transition Trainer) & Matthias Wanner (Transiton Trainer)

Das Transition Netzwerk D/A/CH – wie wer wann warum? Debatte zu Struktur & Ausrichtung Teil 1

Matthias Wanner (Transiton Trainer, Wuppertal)

19.00 – 20.00 Uhr

Abendessen

20.00 bis 22.00 Uhr

Transition Theater

Dominik Werner (Transition Theater Marburg)

20.00 bis 22.00 Uhr

Filmvorführung “Who cares?”

Frieder Krups (Filmverleih BraveHearts)

22.00 bis open end

Tanzen, Musik, Gespräche…

 

 

Sonntag, 05.10.2014

Uhrzeit

Thema

Referent*innen

07.30 – 08.30 Uhr

Qi-Gong

Ina Kluger (Süstedt)

07.30 –  09.00 Uhr

Frühstück

09.00 – 10.00 Uhr

Gemeinsamer Start in den Tag + Vereins-Vorstellung Transition Netzwerk e.V. + Workshopvorstellung des Tages

Michelle Platt / Matthias Wanner / Vorstand Transition Netzwerk e.V.

10.00 – 11.30 Uhr

WORKSHOP-SEQUENZ 3

Gemeinwohl-Ökonomie

Urte Töpfer (Gemeinwohl Ökonomie, Berlin)

Eine Kultur des Wandels für Transition – Synergien, Erfahrungen, Strategien

Joy Lohmann (TT Kassel)

Arbeit? Zusammen? Projekt? Energie? Geld? Zeit? Arbeiten in Gemeinschaft! Konkrete Erfahrungen und erfolgreiche Strategien.

Felix W. Kostrzewa (Utopianale, Hannover)

Das Transition Netzwerk D/A/CH – wie wer wann warum? Debatte zu Struktur & Ausrichtung Teil 2

Matthias Wanner (Transiton Trainer, Wuppertal)

Gewaltfreie Kommunikation (Teil 1)

Petra Biertümpfel (GFK)

11.30 – 12.00 Uhr

Pause

12.00 – 13.30 Uhr

WORKSHOP-SEQUENZ 4

Sustainability Jam /Design Thinking

Stephanie Ristig-Bresser (PR Expertin & Journalistin,Hannover)

Transition REconomy Workshop

Silvia Hable (TT Witzenhausen / Vorstand Netzwerk) & Matthias Wanner (Transition Trainer, Wuppertal)

Urban Gardening Manifest

Frank Braun (Bluepingu e.V., Nürnberg)

Einführung in Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Petra Biertümpfel

13.30 – 14.30 Uhr

Mittagessen

14.30 – 16.00 Uhr

Plenum / Ausblick / Abschlussrunde

Auf Wiedersehen in 2015!

Orga-Team & Vorstand & Moderator_innen

 

Workshop Details

Referent_innen

REGIONALTAG in der Halle

Vielfältige Initiativen präsentieren ihre Projekte und Aktivitäten an Ständen und mit Präsentationen auf der Bühne; u.a. mit folgende Themenständen:

  • Erdforen

  • Bürgerblütenstand

  • Konsensspiel

  • Essbare Stadt

  • Dragon Dreaming

  • Leihgemeinschaften

  • Solawi

  • Zentrums des Wandels

  • Repair-Café

  • BraveHearts Filmverleih

  • uvm…..

Moderation auf der Bühne:
Marcus Kampmeier (Transition Trainer; TT Bielefeld)

Marcus Kampmeier (D): Mitbegründer der Transition Town Bielefeld; Transition Town Trainer seit 2010; Diplompädagoge und Heilpraktiker; unterrichtet seit mehreren Jahren an einer Naturheilkundeschule, sowie im Wildnis- und Erlebnisbereich; verliebt in Permakultur und Tiefenökologie.

Zahlreiche Referent_innen der jeweiligen Initiativen

Vortrag “Cradle to Cradle”

Teppichboden, der die Luft reinigt? Schuhe, die man gefahrlos essen kann?

Kaum vorstellbar. Aber es geht: mit dem Cradle-to-Cradle-Design-Konzept.

Die C2C-Denkschule stellt die heutigen Umwelt- und Wirtschaftskonzepte in Frage, denn statt Müll zu verbrennen betrachtet „C2C“ Abfall als Nährstoff! Produkte werden von Anfang an so gestaltet, dass sie in kontinuierliche Kreisläufe gehen können: Materialien und Verfahren werden so verändert, dass sie nicht nur unschädlich, sondern nützlich sind!

Christoph A. Meixner (Cradle to Cradle, Göttingen)

Workshop “Transition Streets”

„Transition STREETS“ oder „Energiewende Nachbarschaft“ – das Arbeitsbuch für die Energiewende – wurde übersetzt, für TTBielefeld angepasst und dort gleich mit einer ersten Gruppe aus TT-Aktiven ausprobiert. Ziel ist die gemeinsame, aktive Erprobung nachhaltiger Verhaltensweisen, die uns für ein postfossiles Zeitalter resilient, suffizient und subsistent machen können. In kleinen, von jedermann ausführbaren Schritten kann aus über 35 Aktionen jeder sein eigenes, machbares Programm zusammenstellen und von seiner Gruppe aus Freunden und Nachbarschaft Unterstützung erfahren. In Totnes wurde 2011 nachgerechnet: die Teilnehmer sparten pro Haushalt jährlich 570 Euro und 1,3 to CO2 durch Einsparungen bei Energie und Wasser, relokalisierte Lebensmittel, nachhaltigen Konsum und spritsparende Mobilität.

Auf dem Workshop: wie funktioniert’s, wie kriege ich meine Gruppe zusammen, wie fange ich an und wie geht’s weiter? In meiner Straße, in meiner Town, in D/A/CH. Jetzt geht’s los…

Erfahrungen von TT-Initiativen aus Bonn, Bielefeld und Berlin, München und Münster, Witzenhausen und dem schweizerischen Bern.

Reinhold Poier (TT Bielefeld, Projektleiter Garten & Transition Streets)

Reinhold Poier betreut mit einem TT Bielefeld Team seit einigen Jahren federführend sowohl einen der TT Bielefeld Permakultur-Gemeinschaftsnschaftsgärten, als auch u.a. die sehr erfolgreichen Repair-Cafe-Projekte in Bielefeld und Umgebung. Des weiter hält er seit über 1 Jahr die Fäden bzgl. Transition Streets in D/A/CH zusammen & ist aktiv bei Umsetzung und Erprobung des Konzeptes in Bielefeld beteiligt.

SoLaWi-Netzwerk

N.N.

Vortrag “Oui-Share”

Ob Carsharing, Couchsurfing oder Werkzeugverleih: Folgt man den Medien, erlebt das Teilen derzeit eine Renaissance. Laut dem TIME Magazin ist die Shareconomy eine von zehn Ideen, die die Welt verändern wird. Teilen wir nun wirklich mehr als früher? Falls ja, warum? Lässt sich diese Entwicklung isoliert betrachten oder ist sie Teil eines größeren gesellschaftlichen Veränderungsprozesses?

Leiden traditionelle Unternehmen unter dieser Entwicklung oder gibt es gar Möglichkeiten sie wohlwollend zu implementieren? Birgt diese neue Form des Wirtschaftens das Potential zur Veränderung hin zu einer zukunftsfähigen Ökonomie?

Der Vortrag mit anschließender Diskussion antwortet auf diese Fragen und gibt einen Überblick über die Entwicklungen und den Status Quo der kollaborativen Wirtschaft wie auch deren Kontroversen. Im Rahmen dieses Beitrags wird auch auf das Organisationsmodell von OuiShare eingegangen – einem internationalen Think- und Do-Tank der kollaborativen Wirtschaft.

David Weingartner (Oui-Share Connector, München)

David schloss sein Studium der Internationalen Betriebswirtschaft mit einer Arbeit über den Beitrag kollaborativen Konsums (KoKonsum) zur nachhaltigen Entwicklung sowie dessen Implikationen für traditionelle Geschäftsmodelle ab. Heute ist er D/A/CH Community & Sustainability Connector bei OuiShare, einem weltweiten Expertennetzwerk zur kollaborativen Wirtschaft. In dieser Funktion unterstützt er Organisationen bei der strategischen Implementierung dieser Entwicklungen und forscht in Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen zu diesem aufstrebenden Wirtschaftsbereich. Er schreibt auch für das OuiShare Magazin und ist Co-Editor des deutschsprachigen Blogs KoKonsum.org

Vortrag “Spiritual Entrepreneurship”

Axel Meyer, Pionier der Naturkostbewegung in Deutschland, Sachbuchautor und Firmengründer des unabhängigen Familienunternehmens TAOASIS Natur Duft Manufaktur, reflektiert sein sehr spannend verlaufendes Leben und die dabei gewonnen Erfahrungen gerade im Bereich der Unternehmensgründung & – Führung.

Axel Meyer (Gründer von “TAOASIS” Natur Duft Manufaktur, Detmold)

Axel Meyer, Pionier der Naturkostbewegung in Deutschland, Sachbuchautor und Firmengründer des unabhängigen Familienunternehmens TAOASIS Natur Duft Manufaktur. Er schreibt Anfang der 80 Jahre das erste deutsche Vollkornbackbuch, sein „Lexikon der Düfte“ ist zum Standardwerk geworden.www.axelmeyer.de,www.taoasis.com.

Auftaktveranstaltung

Gerd Wessling (Vorstand & TT Bielefeld) & das Orga-Team

Seit über 5 Jahren begleitet Gerd Wessling die Transition Initiativen, war und ist oft in Totnes / UK und lebt an seinem Heimatort Bielefeld als Mitgründer von Transition Town Bielefeld & dem Transition Netzwerk D/A/CH.

Film – “Who cares?”

….inspiriert und stellt dar, worauf es als erfolgreicher Social Entrepreneur besonders ankommt…

Ideal für z.B. Veranstaltungen von Transition Initiativen, die darüber neue Mitglieder suchen möchten.

Frieder Krups (Filmverleih BraveHearts, Köln)

Sozialunternehmer, Unternehmer-Coach und Facilitator

BraveHearts Filmverleih möchte über das Medium Film gesellschaftliche Probleme ins Bewusstsein bringen.  Die Filme sollen die Zuschauer berühren und zur Aktion bewegen. Mitgefühl öffnet das Herz, Aktion erfordert Mut – deshalb BraveHearts

Vortrag & Workshop “Die Transition-Bewegung”

Der Vortrag orientiert sich an einem aktuellen Beitrag in einer online-Zeitschrift für Stadt- und Regionalentwicklung von Gesa Maschkowski und Matthias Wanner mit dem Titel „Die Transition-Town-Bewegung – Empowerment für die große Transformation?“. Der Beitrag soll die Sichtbarkeit und das Verständnis der Bewegung in Bereichen der angewandten Wissenschaft erhöhen.

Im Rahmen der Konferenz werden die im Artikel ausformulierten Aspekte des gemeinschaftlichen Handelns, des ganzheitlichen Bildungsansatz, und des psychologischen Wandels im Vortrag aufgegriffen und erklärt. Allgemeinverständlich werden verschiedene Daten zur Bewegung in Deutschland präsentiert. Darauf aufbauend werden die Potentiale und die Grenzen der momentanen Bewegung diskutiert.

Matthias Wanner (Transition Trainer) & Gesa Maschkowski (Transition Trainerin)

Zu beiden siehe weiter unten

Workshop “Einführung in das Thema Regionalgeld am Beispiel der BürgerBlüte in Kassel”

Wir erfahren, wie ein Regionalgeld aufgebaut ist, wie es funktioniert und werden uns mit Fragen und Antworten rund um das Thema Regionalgeld beschäftigen.

Thomas Staude (Bürgergeld e.V.; TT Kassel)

Workshop “Dem Wandel Kraft geben – tiefenökologische Impulse für die Transition Town Bewegung Teil 1 & Teil 2”

Die „Tiefe Ökologie“ hat sich als Begriff, Philosophie und Erfahrungsprozess seit mehr als 20 Jahren weltweit verbreitet. Sie ermöglicht uns die Einsicht und das Erspüren, dass sich in den Kreisläufen des Lebens alles mit allem in tiefgreifender Verbindung und wechselseitiger Abhängigkeit entwickelt. Wir schöpfen Kraft und verbinden den inneren und äußeren Wandel miteinander.

So bringt die Tiefenökologie systemisches Wissen, Emotionen, Spiritualität und politisches Engagement in einem gemeinsamen sich befruchtenden Austausch zusammen.

Unser Workshop gibt eine kurze Einführung und lädt euch in Übungen zu einer Reise durch den tiefenökologischen Prozess ein.

Horst Nosowski & Ina Kluger (Süstedt)

Ina Kluger, Jahrgang 51, Tiefenökologin, Lehrerin, Zeichnerin

Horst Nosofsky, Jahrgang 50, Tiefenökologie

Workshop: “Transition Theater – Partzipatives Theater für die Transition Bewegung?!”

Transition Theater ist die Anwendung von partizipativen Theatermethoden, basierend auf dem Theater der Unterdrückten, für die Themen und Fragen der Transition- und Postwachstumsbewegung. In diesem praktischen Workshop werden Grundlagen der Arbeit vorgestellt und gemeinsam über Anwendungsmöglichkeiten für die Transition Bewegung gesprochen. Wir möchten unsere Erfahrungen mit dem Transition Theater mit euch teilen.Www.transitiontheater.net

Dominik Werner (Transition Theater, Marburg)

Initiator und Leiter des Projekts war der 31jährige Dominik Werner, der in Marburg Bildung für nachhaltige Entwicklung, Friedens- und Konfliktforschung und Theaterpädagogik studiert hat und heute  freiberuflich in diesen Bereichen tätig ist.

Vortrag “Postwachstums-Ökonomie”

Aus ökologischen, sozialen und demokratischen Gründen ist es sinnvoll über eine Wirtschaft jenseits des Wachstums nachzudenken. Es gibt bereits viele Projekte, Initiativen und Unternehmen, die zeigen wie eine solche Wirtschaft im Kleinen aussehen kann. Zur Umsetzung im Großen bedarf es aber auch veränderter makroökonomischer Rahmenbedingungen.

Dieser Vortrag behandelt die Fragen (1) weshalb ist eine Postwachstumsökonomie sinnvoll, (2) wie sehen konkrete Projekte einer Postwachstumsökonomie aus und (3) welche makroökonomischen Rahmenbedingungen braucht es, damit es mehr solcher Projekte gibt?

Steffen Lange (Konzeptwerk neue Ökonomie, Leipzig)

Steffen studierte Volkswirtschaftslehre in Maastricht, Santiago de Chile und Göttingen. Er ist seit vielen Jahren in ehrenamtlichen Zusammenhängen zu wirtschaftswissenschaftlichen Thematiken aktiv und arbeitete professionell für Attac, Campact und an der Universität Göttingen. 2012 gründete er das Konzeptwerk Neue Ökonomie mit. Derzeit promoviert er zum Thema “Macroeconomics of sustainable degrowth” an der Universität Hamburg im Rahmen eines Hans-Böckler-Stipendiums..

Vortrag & Buchvorstellung “Glücks-Ökonomie -Wer teilt, hat mehr vom Leben” (OEKOM-Verlag)

Selbstbestimmung und Kooperation machen zufriedener als Geld, Besitz und Konkurrenz – das sind zentrale Ergebnisse der internationalen Glücksforschung. Tausende von Projekten, Betrieben und Initiativen belegen das, die in den vergangenen Jahren in ganz unterschiedlichen Bereichen entstanden sind. Das Internet und die erneuerbaren Energien unterstützen eine dezentrale Entwicklung; zugleich beginnen sich die verschiedenen Bewegungen – Transition, SharEconomy, Commons, Open Source, Gemeinwohlökonomie – zunehmend zu vernetzen.

Darüber haben Ute Scheub und Annette Jensen ein Buch geschrieben, das im September erschienen ist: „Glücksökonomie. Wer teilt, hat mehr vom Leben“. Annette Jensen wird das Buch vorstellen und es gibt Zeit für eine Diskussion.

Annette Jensen (Autorin u.a. Buch “Glücks-Ökonomie” & Journalistin, Berlin)

Annette Jensen und Ute Scheub arbeiten als Publizistinnen schon seit vielen Jahren in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Frieden. Besonders gerne schreiben sie Geschichten des Gelingens über ökosoziale Pioniere. Im September 2014 erscheint im oekom-Verlag ihr gemeinsames Buch: „Glücksökonomie. Wer teilt, hat mehr vom Leben.“ Sie veröffentlichen außerdem regelmäßig Beispiele auf der Plattform www.futurzwei.org. In einem Interview für den Stream towards Degrowth stellen sie sich vor, wie wir in einer Zukunft jenseits von Wachstumszwang und Steigerungslogik auf die Zeit des Wandels zurück blicken könnten.

Workshop “Einführung in Essencia Life Design (ELD): Freudvoll und organisch ein konviviales Wir entwickeln!”

Ein nachhaltiges, kraft- und lustvolles Team oder Gemeinschaft kann zufälligerweise entstehen, was aber eher selten ist. Will man es nicht dem Zufall überlassen, gibt es im ELD kraftvolle und tiefenwirksame Tools und Werkzeuge, die die Prozesse der Gemeinschaftsbildung unterstützen. In vier übergreifenden Teilbereichen/Feldern (Ich-Du/inneres Wir/äußeres Wir/Wir im Größeren) bietet es Forschungs- und Handlungswerkzeuge, die aus einzelnen Individuen eine stabile, resiliente und konviviale Gemeinschaft formen können. Das Besondere ist hierbei eine dynamisch-ganzheitliche Sichtweise auf die Entwicklung eines WIR, die die verschiedenen Ebenen des menschlichen Bewusstseins miteinbezieht und damit tiefe und lebendige Potentiale für das Gemeinwohl freisetzen kann. Ein Schwerpunkt liegt im ELD auch bei der Bearbeitung von persönlichen und gemeinschaftlichen „Engepunkten“, also den Bereichen, wo es nicht leicht ist, wo Stress oder Druck da sind und der Arbeit an der Heilung von kollektiven „Wunden“.

Dennis Heydrich (Hannover) & Günther Bucksteeg (Velbert)

Dennis Heydrich ist Therapeut, Coach und Trainer für innere und äußere Wandelprozesse. Er verbindet in seiner Arbeit verschiedene Ansätze für persönliches Wachstum mit Methoden des sozialen Felds. Neben Workshops und Seminaren in Essenz Lebens Design (ELD) und der Dragon Dreaming Methode, begleitet er kreative und innovative Projekte für Nachhaltigkeit in und um Hannover.

www.dennis-heydrich.de

Günter Bucksteeg ist Leiter vom SVADIPA- Institut für Yoga, Meditation und bewusstes Leben in Velbert und Mitbegründer des Insight-Out-Netzwerkes (INOZI.net). Er ist als Trainer, Coach und Berater für Einzelprozesse und Gemeinschaftsbildung tätig, wobei die Schwerpunkte auf Dragon Dreaming, Essenz Lebens Design (ELD) und Essencia liegen.

www.svadipa.de

Workshop “Den Wandel kommunizieren”

Was sind Eure Erfahrungen mit der Kommunikation des Wandels?

Wie können wir Transition gewaltfrei und motivierend kommunizieren? In dem

Workshop werden wir uns ein wenig Zeit nehmen, um uns an guten und schlechten

Erfahrungen zu freuen. Dann werden wir zwei Kommunikationsmethoden kennenlernen

und ausprobieren: Das Modell der gewaltfreien Kommunikation nach George Marshall und das Modell der kompetenzfördernden Kommunikation auf Basis von salutogenetischen Fragen.

Gesa Maschkowski (Transition Trainerin & Transition Forschung, Bonn)

Gesa Maschkowski arbeitet seit 20 Jahren im Bereich Ernährungs- und Nachhaltigkeitsbildung. An der Universität Bonn forscht sie zu Graswurzelbewegungen. Gesa ist außerdem Transition Trainierin, Mitgründerin der Transition-Town Initiative „Bonn-im-Wandel“ und bloggt zu Transition Forschung.

Vortrag “Fairnopoly: Genossenschaft 2.0”

Nach einer Vorstellung des Genossenschaft 2.0 Modells am Beispiel des Online-Marktplatzes Fairnopoly (www.fairnopoly.de) möchten wir dessen Möglichkeiten und Relevanz diskutieren. Im Laufe der Diskussion sollen auch generelle Fragen aufgeworfen werden: Ist die Rechtsform Genossenschaft hinreichend, oder sind weitere/andere Kriterien notwendig, um Unternehmen zu aktiven Treibern einer nachhaltigen Wirtschaft zu machen? Ist die  Rechtsform überhaupt der richtige Ansatzpunkt, um

das oftmals enttäuschende Konzept von  Unternehmensverantwortung auf feste, demokratisch kontrollierbare Füße zu stellen? Ist das Modell

ausreichend skalierbar, um auch auf große bzw. schnell wachsende Wirtschaftsakteuere anwendbar zu sein?

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Timo Büdenbender (Fairnopoly, Berlin)

Vortrag (Englisch; mit Flüsterübersetzung) “Transition in an international perspective”

As one of the co-founders of the Transition Network in 2006 – together with Rob Hopkins, Naresh Giarange, Sophy Banks and a few others – and in his current role as coordinator of the more than 20 international “Transition national Hubs” Ben is in a unique role to give us key insights into the history of Transition, as well as where it aims to develop to globally in 2014 and beyond.

Ben Brangwyn

(Mitgründer Transition Network aus Totnes)

Co-Founder of the international Transition Network (since 2006!)

Vortrag & Workshop “Solidarische Ökonomie, Regionalforen und Transformation”

In der Folge der Krisen der neoliberalen Globalisierung entstanden in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere in Lateinamerika vielfältige Projekte solidarischer Ökonomie. Von Genossenschaften, selbstverwalteten Betrieben und interkulturellen Gärten bis hin zu Open Source und Freier Software – es gibt es auch in Europa eine große Bandbreite alternativer Wirtschaftsformen.

Dagmar Embshoff & Lioba Kucharczak (Forum Solidarische Ökonomie e.V.; Kassel)

Aufführung “Transition Theater”

Transition Theater ist die Anwendung der erprobten Methoden aus dem Theater der Unterdrückten & Theater zum Leben für die Themen und Fragen der Transition- und Postwachstumsbewegungen: Ein Partizipatives Theater für eine enkeltaugliche Kultur. Weiter lesen…

Das aktuelle Theaterprojekt ZEITWOHLSTAND thematisiert die Beziehungen von Zeit – Geld – Gemeinschaft in der heutigen Lebenswelt und mit Blick auf eine Postwachstumsgesellschaft.

Dazu gibt es Interaktive Theaterabende – siehe Termine – und bis zur Internationalen degrowth Konferenz im September 2014 in Leipzig wird mit einer Marburger Gruppe ein Forumtheaterstück entwickelt, geprobt und dort aufgeführt.

Dominik Werner (Transition Theater Marburg) & Team

Transition Theater ist ein Projekt in der Trägerschaft von Youth Future Project e.V. , beteiligt sich an dem stream towards degrowth und versteht sich als ein Teil des weltweiten Transition Network.

Film “Der große Demokrator”

….thematisiert oft auf humorvolle Art & Weise eher die interpersonellen Probleme, die es z.T. auch vielen Transition Bewegungen schwer machen. Regt also zur Diskussion an, wie man das vermeiden bzw. reduzieren kann.

Siehe dazu dann z.B. den GFK-Workshop und den “Art of Hosting” Workshop im Programm.

Frieder Krups (Filmverleih BraveHearts)

Sozialunternehmer, Unternehmer-Coach und Facilitator

BraveHearts Filmverleih möchte über das Medium Film gesellschaftliche Probleme ins Bewusstsein bringen.  Die Filme sollen die Zuschauer berühren und zur Aktion bewegen. Mitgefühl öffnet das Herz, Aktion erfordert Mut – deshalb BraveHearts

Vortrag “Gemeinwohl-Ökonomie”

Merkwürdig: Obwohl Werte die Grundorientierung, die Leitsterne unseres Lebens sein sollten, gelten heute in der Wirtschaft ganz andere Werte als in unseren alltäglichen zwischenmenschlichen Beziehungen. In unseren Freundschafts- und Alltagsbeziehungen geht es uns gut, wenn wir menschliche Werte leben: Vertrauensbildung, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Respekt… Die freie Marktwirtschaft beruht auf den Systemregeln Gewinnstreben und Konkurrenz.“ Christian Felber, Gemeinwohlökonomie, 2. Ausgabe 2012, S. 21)

Auf diesem Gedanken hat Christian Felber die Gemeinwohlökonomie aufgebaut, die sowohl auf politischer Ebene mit dem Wirtschaftskonvent das Wirtschaftssystem auf unsere menschlichen und verfassungsmäßigen Werte ausrichtet, als auch mit der Gemeinwohlbilanz die werteorientierte Entwicklung eines Unternehmens analysiert und ausrichtet. Im Workshop stellen wir die Grundgedanken der Gemeinwohlökonomie vor und wollen sie gemeinsam mit den Teilnehmern anhand ihrer eigenen Erfahrungen als Unternehmer und/oder Mitarbeitende reflektieren, denn fast jeder kennt die Rolle des Mitarbeiters aus einer der beiden Perspektiven.

Urte Töpfer (Gemeinwohl Ökonomie, Berlin)

Urte Töpfer, GWÖ-zertifizierte Beraterin und aktives Mitglied des Energiefeldes Berlin-Brandenburg

Workshop “Eine Kultur des Wandels für Transition – Synergien, Erfahrungen, Strategien”

Die Kultur spiegelt das Bewußtsein der Gesellschaften. Sie öffnet Denkräume und Erfahrungsfelder für Innovation und Transformation. Sie dekonstruiert gelernte Muster und spürt Widersprüche auf. Sie schafft wirkungsmächtige Symbole und Bilder nach außen und entwickelt/trainiert Gemeinschaften im gemeinsamen Tun nach innen.

Nach einigen erläuterten Beispielen lokaler bis globaler Kunst/Kulturprojekte wollen wir im Workshop die Projekt-Ideen und Erfahrungen der Teilnehmer*innen sammeln, hinterfragen und sortieren. Dabei kommen methodische, ästhetische, strategische und organisatorische Tipps und Tricks zusammen. Aus dem Workshop kann eine Ideensammlung mit Aktionsleitfaden entstehen. Die Transition-Online-Gruppe http://www.transition-initiativen.de/group/kulturvorort kann hierdurch belebt und zu einer wertvollen Plattform für alle gemacht werden. Wir wollen sie auch im Vorfeld schon nutzen: Schreibt dort bitte Eure Ideen, Projekte, Erfahrungen oder auch konkrete Fragen hinein, dann können sie direkt bearbeitet oder beantwortet werden…

Joy Lohmann (TT Kassel)

Joy Lohmann is a german installation and happening artist. His aim is to promote socio-eco-cultural integration through art. Joy creates experienceable scenarios and atmospheres, based on key cultural issues to change the perception of our society, to help explore and develop positive future scenarios.

Based on Joseph Beuys´ concept of “Social Sculptures”, Joy cofounded “Integrated Art” as a genre and a stock company at the same time in 1996 to break down the borders between art and real life. His thematic installations and happenings in public space mostly include collaborative elements and societal interaction to inspire and enable collaborative action beyond the fields of art.

> Integrated Art / Social Scupture

Joy is highly involved in grassroots movements like Transition Town and others. Within such societal processes he regards himself as “undercover artist”, inspiring and mediating embedded “Social Capital Sculptures”.

Joy Lohmann lives in Hanover/Germany.

He works on local, virtual and global level.

Workshop “Arbeit? Zusammen? Projekt? Energie? Geld? Zeit? Arbeiten in Gemeinschaft! Konkrete Erfahrungen und erfolgreiche Strategien”

Die Leitlinien und Basis sind klar. Rob Hopkins‘ Ideen und die Permakultur. Die folgenden Ideen zur Aktion sind oft zahlreich und spannend. Dann fängt die Arbeit an…

Nach einem Input zu meiner Person, zum Hintergrund meiner Erfahrungen und Kenntnisse, will ich in ein offenes Gespräch einsteigen. Wie soll bzw. sollte bei Transition gearbeitet werden?

Mein Wunsch ist, dass die Teilnehmer*innen ihre eigenen Erfahrungen, positive und enttäuschendere, miteinander austauschen und vielleicht für kommende Vorhaben ganz persönlich etwas lernen. Du bist herzlich eingeladen.

Felix W. Kostrzewa (Utopianale, Hannover)

Initiator und Koordinator der Utopianale Hannover

Workshop “The Art of Hosting – Gruppen, in denen sich alle wohl fühlen und mit den Ergebnissen zufrieden sind”

Es sind meist nicht sachliche sondern zwischenmenschliche Probleme, weswegen die meisten Transition Initiativen an Kraft verlieren oder scheitern. In diesem Workshop geht es um die Bedeutung , die persönliche Nähe und Bindung für den Erfolg einer Gruppe haben. Menschen, die sich verstehen, gehen respektvoll miteinander um, nehmen gegenseitige Argumente ernst und versuchen alles, um zu gemeinsam getragenen Lösungen zu kommen.

Wir werden Haltungen, Prozesse und Methoden darstellen, die zu gegenseitigem Verständnis und persönlicher Nähe führen, die Konflikte konstruktiv nutzen, um zu ausgewogeneren und gemeinsam getragenen Entscheidungen zu kommen, und die eine Kultur erzeugen, in der die Arbeit in der Gruppe Spaß macht. Hierbei werden wir u.a. auf Konzepte aus der Themenzentrierten Interaktion und Theory U zurückgreifen sowie auf unsere persönlichen Erfahrungen als professionelle Facilitatoren. Gleichzeitig wird es Kostproben von Prozessen geben, die persönliches Verständnis und Nähe fördern, und wir werden diskutieren, wie diese in die Gruppenarbeit integriert werden können.

Frieder Krups (Filmverleih BraveHearts & Facilitator, Köln) & Marianne Schraut

Frieder Krups, BraveHearts Filmverleih Sozialunternehmer, Unternehmer-Coach und Facilitator

Frieder ist von seiner Herkunft her Unternehmer – im Familienbetrieb, als angestellter Vorstand und mit eigenem Start-up. Nach schmerzhaftem Konkurs vor knapp 15 Jahren hat er umfassende Erfahrungen mit einer Vielzahl psychotherapeutischer Ansätze erworben, die er seitden in seine Arbeit als Unternehmercoach, Facilitator und Sozialunternehmer einbringt. Seine Leidenschaft sind Netzwerke und Nachbarschaft. So war er Mitgründer des Thriving Communities Network mit jetzt über 2.000 Mitgliedern innerhalb der Unternehmerorganisation YPO. Seit 2007 arbeitet er als Coach mit Dörfern im äußersten Norden von Pakistan. 2013 beim ersten Tag des Guten Lebens  in Köln Ehrenfeld war er für die Mobilisierung der Nachbarschaften verantwortlich.

Marianne Schraut, Themenzentrierte Interaktion

TZI-Expertin, Coach, Facilitator

Seit Jahren begleitet Marianne Führungskräfte, Gruppen und Einzelne im Coaching, in der Supervision, in der Mediation und in der Fortbildung. Als Diplompädagogin ist sie Lehrbeauftrate für Themnebezogene Interaktion (TZI) beim Ruth-Cohn-Institut.

Das Transition Netzwerk D/A/CH – wie wer wann warum? Debatte zu Struktur & Ausrichtung

Wen interessiert, wie sich das Transition Netzwerk D/A/CH aktuell und in Zukunft am für alle optimalsten strukturieren & organisieren sollte, um die Ziele unserer Charta und der Transition Bewegung am Besten umzusetzen und die Transition Initiativen am Besten zu unterstüzen, ist in diesem Workshop & Plenum richtig.

Ebenso stellen sich die aktuellen AG’s des Netzwerks vor, die das Netzwerk am Laufen halten, und es werden Möglichkeiten zur Mitarbeit angeboten.

Matthias Wanner (Transiton Trainer, Wuppertal)

Matthias hat in Münster Psychologie und Politik studiert und versteht sich als Umweltpsychologe. Zur Zeit promoviert er am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und bildet sich zum Mediator fort. Sozial-ökologische Themen begleiten ihn seit seiner Jugend. In Eigenaktionen, Schülergruppen, bei Greenpeace und in der Studierendenvertretung hat er sich für die Belange von Umwelt und wertschätzendem Miteinander engagiert. Die Beschäftigung mit ökologischen, sozialen, konfliktlösenden, kommunikationspsychologischen und naturreligiösen Gedanken und Praktiken haben ihn 2009 zur Transition-Town-Bewegung gebracht. Er hat mehrjährige Erfahrung im Aufbau der lokalen Transition-Gruppe in Münster gesammelt, sich 2011 zum Transition-Trainer fortbilden lassen und ist seit 2013 auch in (inter-)nationalen Transition-Zusammenhängen aktiv

Workshop “Sustainability Jam / Design Thinking” – Neue Formate zur Transformation unserer Gesellschaft”

Der Global Sustainability Jam wird weltweit veranstaltet. In den vergangenen Jahren  fanden weltweit etwa 60 Jams statt. Beim Sustainability Jam entwickeln bunt gemischte Teams in einem kreativen, spielerischen Design-Thinking-Prozess Ideen für mehr Nachhaltigkeit .Die entwickelten Ideen werden am Ende des Wochenendes auf einer OpenSource-Plattform verfügbar gemacht.

Stephanie Rsitig-Bresser stellt die Formate Sustainability Jam und Design Thinking vor und skizziert außerdem wie der Sustainability Jam in Hannover dafür genutzt wird, breitere Zielgruppen für die Transition-Thematik zu interessieren und zu gewinnen.

Stephanie Ristig-Bresser (Hannover)

Stephanie Ristig-Bresser ist Kulturwissenschaftlerin und PR-Managerin und beschäftigt sich seit 2013 intensiver mit dem Themenkomplex Transition. 2013 konzipierte und realisierte sie in Hannover das Kultur des Wandels–Fest und den Sustainability Jam Hannover. Sie Koordinatorin des Energiefeldes für Gemeinwohl-Ökonomie in Hannover.

Workshop “Transition REconomy”

REconomy: Wirtschaft neu denken und lokal, sozial und ökologisch verankern! Wir stellen das tolle Projekt aus UK kurz vor und gehen dann auf die internationale Vernetzung ein, die rund um das Projekt im Entstehen ist. Für die zweite Runde in dieser geförderten Vernetzung ist nun auch das deutsche Transition-Netzwerk mit an Bord! Daraus entsteht die Möglichkeit, im steten Austausch mit Aktiven aus anderen Ländern, das Thema des alternativen Wirtschaftens auch bei uns stärker zu verankern. Gemeinsam mit euch möchten wir konkrete Ideen für Veranstaltungsformate entwerfen sowie kleine oder große, neue oder schon bestehende Projektideen sammeln! Interessant v.a. für Aktive, die das Thema in den nächsten Monaten tatkräftig anpacken möchten!

Silvia Hable (TT Witzenhausen / Vorstand Transition Netzwerk e.V.) & Matthias Wanner (Transition Trainer & Transition Forschung, Wuppertal)

Silvia Hable:

Bildungsreferentin für Umwelt- und Agrarpolitische Themen und Autorin.

Mitglied der Saatgutkampagne, dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, dem Netzwerk Lebenslernorte und Transition Town Witzenhausen.

Vorstand Transition Netzwerk e.V.

Zu Matthias Wanner s.o.

Urban Gardening Manifest

Frank Braun (Bluepingu e.V., Nürnberg)

Bluepingu e.V. ist ein 2009 gegründeter gemeinnütziger Verein, der das Thema nachhaltig Leben in Franken mit verschiedenen Projekten vorantreibt. Bluepingu möchte durch seine Arbeit einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung unserer Lebensbedingungen leisten. Wir wollen jedem Bürger, jung wie alt, die eigenen Möglichkeiten aufzeigen, zu einer gesunden Umwelt und sozialen Gesellschaft beizutragen. Unser Handeln wird bestimmt von den Werten der christlichen Nächstenliebe und des gegenseitigen Respekts über alle Kulturen hinweg

Frank Braun ist im vertretungsberechtigten Vorstand von Bluepingu e.V..

Workshop “Einführung in Gewaltfreie Kommunikation (GFK)”

Das wertschätzende und achtsame Miteinander steht hier im Mittelpunkt. Mit Hilfe von einem einfachen 4-Schritte-Modells ermöglicht es eine Kommunikation, die zu Klarheit und Verbindung führt. Diese Art der Kommunikation unterstützt einen respektvollen Umgang in unserem alltäglichen und beruflichen Leben.

Sie vertieft das Verstehen eigener Gefühle und Bedürfnisse und ermöglicht die Einfühlung in mich und andere – so entsteht ein Handeln aus innerer Überzeugung.

Petra Biertümpfel

Gesundheits- und Kommunikationstrainerin, Körper- und Bewegungstherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

Zeit & Ort

Unser Treffen wird aufgrund des Feiertages schon von 14h am Freitag den 3.10. bis um 16h am Sonntag den 5.10. in der Nähe von Kassel stattfinden, und zwar im

Zentrum Helfensteine

Anreise (gut mit Bahn & Bus erreichbar)

 

Unterkunft:

Diese bitte DIREKT im Zentrum Helfensteine buchen – und dabei angeben, das ihr an der Konferenz teilnehmt. Eine Buchung nur von Unterkunft OHNE sich auch für die Veranstaltung anzumelden ist zwischen dem 2.-5.10.2014 dort nicht möglich. Buchungen hier:

http://www.helfensteine.de/

 

Günstig unterkommen (u.a. Matratzenlager!) könnt ihr auch hier (15 Auto-Minuten entfernt):

Jugendbildungsstätte Ludwigstein gGmbH

Burg Ludwigstein, 37214 Witzenhausen

Tel:05542-501732, Fax:05542-501734

 

In ca. 30min Fußweg gibt es auch einen Campingplatz:

http://www.campingplatz-zierenberg.de/

 

Des weiteren können Transition Initiativen im Umkreis eine begrenzte Anzahl privater Unterkünfte vermitteln. Wendet euch dazu bitte direkt an

TT Witzenhausen    http://www.ttwitzenhausen.de

TT Göttingen    http://www.tt-goettingen.de

TT Kassel  http://www.ttkassel.de/

 

Des weiteren Empfehlen wir Couchsurfing oder AirBnB

 

Günstig unterkommen (u.a. Matratzenlager!) könnt ihr auch hier (15 Auto-Minuten entfernt):

Jugendbildungsstätte Ludwigstein gGmbH

Burg Ludwigstein, 37214 Witzenhausen

Tel:05542-501732, Fax:05542-501734

 

Teilnahmebeiträge

Wir freuen uns über eine Anmeldung und Teilnahme aller Transition-Aktiven & -Initiativen aus ganz D/A/CH, und selbstverständlich auch aller Interessierten an den vielfältigen dort gebotenen Themen & Aktionen!

Dabei ist es möglich, sowohl lediglich am Freitag-Nachmittag und -Abend (15 Euro oder mehr) zum Kennenlernen teilzunehmen, als auch das komplette Wochenende (75-150 Euro oder mehr als Förderbeitrag nach Selbsteinschätzung) zu buchen.

Gerne könnt ihr auch Spenden, um diese Veranstaltung & das Transition Netzwerk  e.V. (gemeinnützig) zu unterstützen.

Da unser Budget zu großen Teilen von den Teilnahmebeiträgen abhängt, freuen wir uns, wenn ihr euch dort so großzügig wie euch möglich zeigt. Herzlichen Dank!

 

Anmeldung:

Zum Anmeldeformular hier klicken

 

Kontakt & Veranstalter:

http://www.transition-initiativen.de/page/anmeldung-2014

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